Neujahrsempfang der Pfarrei St. Georg

Ehrengäste beim Neujahrsempfang in Westendorf (v. l. n. r.) Pfarrer Norman D‘ Souza, Bürgermeister Dr. Michael Higl, Bürgermeisterin Iris Harms, Bürgermeister Steffen Richter, Gemeindereferentin Batistina Pavic, Kirchenpfleger Erhard Tobiasch und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Pröll.

So mancher Bürger der Pfarrei St. Georg Westendorf fiebert dem Neujahrsempfang entgegen. Schließlich ist die von der Pfarrei ausgerichtete Veranstaltung der erste gesellschaftliche Höhepunkt in jedem Jahr, 

 

Zum Auftakt feierten die Gäste mit Pfarrer Norman D’Souza einen Gottesdienst. In seiner Predigt hob er besonders das selbstlose Engagement der vielen Ehrenamtlichen hervor: „Jeder von Ihnen ist wertvoll und wichtig. Ohne Sie würde ein wichtiger Teil fehlen. Genau das wollen wir heute feiern – und Gott dafür danken.“ 

 

Im Pfarrheim begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Pröll die über 120 geladenen Gäste. Dazu gehörten neben den Bürgermeistern, die Pfarrgemeinderäte, Mitglieder der Kirchenverwaltung und Vereinsvorstände. Ihr Grußwort stellte sie unter das Motto von Mahatma Ghandi: „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun“. So verband sie ihren Dank mit dem Zitat des indischen Friedensnobelpreisträgers und forderte die Teilnehmer auf, konstruktiv anzupacken und so die Zukunft zu gestalten. 

 

Doch ehe das unter der Leitung von Margot Häussler-Wiedemann entstandene üppige und äußerst delikate Buffet eröffnet wurde, übernahm Westendorfs Bürgermeister Steffen Richter das Grußwort für die politischen Gemeinden. In einer launigen und mit viel Beifall bedachten Rede berichtete er von seinen „Streifzügen“ durch die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft. Der Spaziergang startete in Waltershofen. Richter erinnerte an das vergangene Jahr, in dem beide Orte das gleiche Schicksal ereilte. Der Christbaum wurde gestohlen bzw. beschädigt. „Dafür“ – so Richter – „ist er in diesem Jahr besonders schön“. Dem alten Brauch entsprechend, erhielt das Gemeindeoberhaupt zu seiner Überraschung einen Schnaps.

 

In Ostendorf konnte Richter feststellen, dass man beim Vatertagsfest des SCO schon sehr früh da sein muss. -Denn wenn man zum offiziellen Beginn kommt, gibt es keine Weißwürste mehr. Als ich an der Kläranlage vorbeigelaufen bin, hat mir ein Mitarbeiter alles im Detail erklärt. Jetzt kann ich eigentlich meinen Kollegen Higl bei der Kanalnetzplanung unterstützen. 

 

>Ein großes Lob hatte er für die Amtskollegin Iris Harms aus Kühlenthal übrig. „Euer Silvester-Feuerwerk war klasse“ so Richter. Jedoch musste er feststellen, dass zwar die Flora in Ordnung ist, bei der Fauna aber noch Nachholbedarf besteht. Und deshalb bot Richter augenzwinkernd zwei Bieber an, was Iris Harms lachend ablehnte. 

 

Danach ging Richter auf die neu gegründete Pfarreiengemeinschaft ein. Er lobte das große Engagement der Kirchenverwaltung der Pfarrei. Sie übernehme auch Aufgaben, die sonst die Kommune tragen müsste, wie die Verwaltung des Kindergartens und des Friedhofs. „Was die Ehrenamtlichen hier leisten, ist unglaublich“, so Richter. Da es immer schwieriger wird, Bürger für ein ehrenamtliches Engagement zu finden, wünschte der Bürgermeister für die anstehende Pfarrgemeinderatswahl viele Kandidaten. Und auch neue Mitglieder, damit das Gremium sich mit neuen Eindrücken weiterentwickeln kann. Richter beendete seine Rede mit einem Zitat von Adolf von Harnack: „Nichts kann den Menschen smehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt. Und die Kommune habe Vertrauen.