Der Gotteslob-Engel

Nehmt euch eines der letzten alten Gebetbücher bei euch daheim (oder bei euren Großeltern; besonders eines mit Goldrand eignet sich gut, weil es schön schimmert) - und dann legt los:

Ihr braucht neben dem alten Gotteslob (GL) Schere, Kleber, Tapetenkleister, zwei einzelne Seiten aus dem GL und einen DIN A2-großen Bogen Tonkarton, am besten einen gelben. Außerem einen Holzstab und eine Styroporkugel. 

 

Ihr legt das GL vor euch auf den Tisch und schlagt möglichst genau die Mitte auf; dann faltet ihr Seite für Seite, jeweils die obere Ecke zur Buchmitte. Es dauert ein wenig, aber die Arbeit lohnt sich ­– und fertig ist schon einmal des Kleid des Engels. 

Dann schneidet ihr zuerst aus dem Tonkarton die einzelnen Engelsflügel aus, anschließend klebt ihr diese auf den Bogen des Tonkartons und schneidet diese dann erneut aus. Wichtig: Nur den Rand der Flügel festkleben, so entsteht eine Art Hülle. Diese stülpt ihr dann beim aufgestellten GL hinten über den Einband. Die Flügel umschließen diesen, sodass man den Einband nicht mehr sieht. 

Dann rührt ihr ein wenig Tapetenkleister an, steckt den Stab in die Kugel, beklebt diese mit den zwei einzelnen Blattseiten des GL und steckt den Stab in die Mitte hinein – fertig ist der Gotteslob-Engel. Wer möchte kann die Flügel zum Schluss noch mit Sternen bekleben.