"Voll Bock auf Kirche"

Die Feier der Heiligen Erstkommunion wirkt nach

Zwei Tage nach ihrer Heiligen Erstkommunion haben sich die Kommunionkinder von St. Georg zunächst zu einem Gottesdienst und dann auf Einladung des Katholischen deutschen Frauenbundes zu einem gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim getroffen. Eltern wie Kinder ziehen eine positive Bilanz der vergangenen Wochen und Monate der intensiven Vorbereitung. So schildert eine Mutter augenzwinkernd, dass ihr Sohn ihr zwischen den Kar- und Ostertagen sagte, er habe nun "voll Bock auf Kirche" – sein Fazit der Erstkommunionvorbereitung und der Feier am vergangenen Sonntag. Und nun werde er Ministrant. Diese Antwort gaben viele der Kinder. Der Zusammenhalt untereinander sei gewachsen, ebenso die Bindung zur Pfarrgemeinde, resümierte eine Mutter. Die Kinder seien nun erwachsener geworden, gereift an den Aufgaben rund um ihre heilige Erstkommunion und sie hätten Verantwortung übernommen, besonders auch untereinander. "Da haben sich die Buben schon mal gegenseitig ermahnt, wenn einer mit der Kerze in der Osternacht rumgespielt hat. Sie haben alle aufgepasst, sich in der Bank umgesehen, damit keine Kerze umkippt." Man habe auch auf das in den Kommunionstunden aufbauen können, was seitens der Schule bereits vermittelt worden war. Dort, so erklärt ein Vater, wurde auch auf dei Heilige Erstkommunion gut hingearbeitet.

Daniela Cartaggine vom Vorbereitungsteam freute sich über das Engagement von Eltern und Kindern, ebenso wie Patricia Hartl. Stellvertretend für das vierköpfige Vorbereitungsteam - darunter auch Renate Jaumann und Petra Friedl - nahmen die zwei den Dank der Kinder und Kommunionmütter am Morgen entgegen.

Die Erstkommunion wirkt nach – besonders auch bei vielen Eltern. So schildert eine Mutter, dass sie nun ein Gefühl der Zugehörigkeit zur Pfarrgemeinde gefunden haben, das vorher in der Form nicht da war. Und die Kinder wissen nun, worum es gehe. Früher waren die Kinder noch zu klein, um zu verstehen, was vorne am Altar vor sich geht. Nun weiß unsere Tochter Bescheid und wir erleben den Gottesdienst ganz anders, und gemeinsam!"  Darüber hinaus habe sich bei einigen Familien auch eine "Art Routine" in den sonntäglichen Familien-Alltag eingeschlichen, gibt eine andere Mutter schmunzelnd hinzu: "Der Gang zum Gottesdienst gehört stärker dazu, wir bauen den Kirchgang nun anders in unseren Ablauf ein. Für die Kinder ist es zwanglos, denn sie gehen gerne mit."